Vor
über 25 Jahren kam ich über die Beschäftigung
mit dreiteiligen Bildern mehr und mehr zur Grundlage aller
Triptychen, dem Wandelaltar. War diese Beschäftigung
am Anfang in erster Linie formal geprägt, so wurde
der Arbeitsansatz seit 1983 mehr und mehr inhaltlich. So
bezog ich mich über zehn Jahre auf bestimmte Themen,
für mich die drei Eckpunkte der Altarbildmalerei: nämlich
die Verkündigung, die Kreuzigung und die Auferstehung.
Als großer Widerpart diente hierzu der "Isenheimer
Altar"(1512-1515) von Matthias Grünewald, Colmar
(Frankreich).
In den folgenden Jahren sind eine Reihe mehrteiliger Arbeiten
entstanden, die sich allerdings nicht mehr am Isenheimer
Altar, sondern an anderen Themen orientieren. Mich faszinierte
diese Arbeitsreihe, die Herausforderung inhaltliche Vorbilder
in Farbfeldmalerei umzusetzen.