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"Günter Scharein - Auf den Punkt bringen"
Auszug
von der Internetseite
Good News, 28.11.2009

Unsere Bildwelt ist eine Welt aus Punkten: Digital werden
Bilder aus Pixeln zusammengesetzt, am Röhrenfernseher
sind es Lichtpunkte, und der Offsetdruck von Zeitungen und
Magazinen ist gerastert.
Raum
ins Bild durch Punkte
Der Maler Günter Scharein hat den Punkt schon vor Jahrzehnten
für sich entdeckt. Die Malerei, die er daraus entstehen
lässt, hat jedoch mit den Bildern, die uns die Medien
Tag für Tag liefern, nichts zu tun. Stattdessen setzt
er Tausende von Punkten in verschiedenen Farbabstufungen
neben- und übereinander, bis seine durch und durch
abstrakten Bilder nicht mehr flächig, sondern räumlich
erscheinen.
Mikrostrukturen
bringen Bewegung ins Bild
„Sternenwind“, „Abendrot“ oder „Fernes
Orange“ nennt der Berliner Künstler diese Bilder,
aber der Eindruck, den sie erzeugen, kann man kaum mit Worten
beschreiben. Man wird hineingezogen, entdeckt Rhythmen,
Mikrostrukturen, lässt sich von Licht und Farbe überwältigen.
Ja manchmal scheint es, als würden sich die Punkte
in Günter Schareins Bildern sogar bewegen.
Ein
wundersames Eigenleben
Die Werke von Scharein führen ein wundersames Eigenleben
– und sind bis 11. Dezember während der üblichen
Geschäftszeiten in der BW-Bank Filiale Königstraße
3 zu sehen. (RC)

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