Meine
Traumberufe als Kind waren Goldschmied und Schauspieler;
Künstler nie! Dabei waren Zeichnen und Malen für
mich eine selbstverständliche Beschäftigungen,
Tag für Tag. Die Freude und Faszination am Detail begann
sehr früh.
Schwarz-weiß reduzierte Grundraster aus Quadraten
sind die Kennzeichen meiner ersten künstlerischen Arbeitsphase.
Aus einfachsten flächigen Anordnungen entstanden im
Laufe von fünf Jahren höchst komplexe räumliche
Objekte. Meine Kartonarbeiten sind eine Auseinandersetzung
mit der Op-Art. Hierbei habe ich mich im Wesentlichen auf
die Nichtfarben Schwarz und Weiß und die Form des
Quadrats beschränkt.
Ich habe mich dabei mit einer Gleichverteilung dieser beiden
Nichtfarben auseinandergesetzt, die das Auge des Betrachters
in permanente Unruhe versetzt.
Über die Jahre sind aus ganz einfachen, flächigen
Rastern dreidimensionale, komplexe Gebilde entstanden, deren
Grundlage mathematische Formeln sind. Am Ende dieser Phase
(ca. 1968-1974) entstanden freie Variationen und das Verlassen
der mathematischen Grundlagen – aber das Beibehalten
des Quadrats als Grundform.